Über den DHV

ÜBERBLICK DHV

Botschaft des DHV

Der Deutsche Hilfsverein für das Albert-Schweitzer-Spital in Lambarene e.V. (DHV) setzt sich für die Erhaltung des Spitals und Pflege des geistigen Werkes Schweitzers ein.

In diesem Sinne konzipiert oder unterstützt er Projekte am Albert-Schweitzer-Spital in Lambarene. Zudem unterhält er vor Ort einen Sozialfonds, um Bedürftige bei der Bezahlung der Behandlungskosten zu unterstützen; so kann ganz in Schweitzers Sinne ein jeder — unabhängig von Herkunft und Vermögen — die notwendige medizinische Hilfe erfahren.

Die zweite wichtige Aufgabe ist die Pflege des geistigen Werkes von Schweitzer. Hier ist das Deutsche Albert Schweitzer Zentrum ein wichtiger Baustein. Hier sind das Archiv mit Originaldokumenten, ein Museum und eine Bibliothek untergebracht. Von hier aus werden auch Veranstaltungen bzw. Teilnahmen auf großen Zusammenkünften wie dem Evangelischen Kirchentag koordiniert. Daneben gibt es eine Vielzahl an Publikationen, die der DHV herausgibt, um über die Ethik Schweitzers aufzuklären, über das Spital in Lambarene zu berichten und Mitmenschen zu überzeugen, selbst in Schweitzers Sinne zu handeln.

Albert Schweitzer ist heute aktueller denn je. Seien Sie dabei und unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende oder werden Sie Mitglied!

Geschichte des DHV

Offiziell wurde der Deutsche Hilfsverein für das Albert-Schweitzer-Spital in Lambarene e.V. im Januar 1963 gegründet, doch seinen Ursprung hat er in einem Freundeskreis, der sich Ende der 1920er Jahre im Raum Ulm herausgebildet hatte. Seine Hauptinitiatoren waren der Apotheker Dr. Max Lechler und der Hilfsschullehrer Richard Kik, die Schweitzer anlässlich eines Vortrags in der Ulmer Garnisonskirche persönlich begegnet waren.

Neben dem Sammeln von Spenden stand die Information über Schweitzers Tätigkeit in Lambarene im Mittelpunkt. Dazu verschickte Kik Schweitzers „Briefe aus dem Lambarene-Spital“ an die deutschen Schweitzer-Freunde und verfasste ab 1947 einen „Rundbrief für den Freundeskreis von Albert Schweitzer“.

Der Freundeskreis blieb lange Zeit ein loser Zusammenschluss ohne Vereinsstatus. Um der in Straßburg ansässigen Spitalvereinigung ASL (Association de l’Hôpital du Dr. Albert Schweitzer) beitreten zu können, wurde es jedoch juristisch notwendig, einen im Vereinsregister eingetragenen Verein zu gründen. Diese Gründung — und damit die Geburtsstunde des DHV — erfolgte am 12. Januar 1963, zwei Tage vor Schweitzers 88. Geburtstag, doch bestand der Freundeskreis noch bis zum Jahr 1977 neben dem Hilfsverein weiter.

Hauptaufgabe des Vereins war seinem Namen entsprechend die ideelle und materielle Unterstützung des Spitals in Lambarene, daneben die Verbreitung des geistigen Werks Albert Schweitzers, besonders in der Jugend.

Zunächst war der Verein nicht als Mitgliederverein im üblichen Sinne angelegt, denn die Zahl der Mitglieder sollte 25 nicht überschreiten, die Mitglieder auch keine Beiträge entrichten und alle Mittel zur Erfüllung des Vereinszwecks ausschließlich durch Spenden aufgebracht werden. Erst nach dem Tod Kiks im Jahre 1969 wurde der Übergang zu einem Mitgliederverein eingeläutet, der heute über 600 Personen zählt.

Um seine Aufgaben erfüllen zu können, gründete der DHV im Februar 1969 mit Unterstützung der Stadt Frankfurt und des Evangelischen Regionalverbandes ein Schweitzer-Archiv. Vom Römerberg zogen das Archiv und der Verein 1984 als Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum in die Neue Schlesingergasse und 2007 zusammen mit der 1995 gegründeten Stiftung Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum an seinen heutigen Platz in der Wolfsgangstraße in Frankfurt am Main. Erfahren Sie mehr über den jetzigen DHV-Vorstand und über ehemalige Vorsitzende.

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