Grenzenlose Menschlichkeit, Tafel 11

United4Rescue Dokumentationsausstellung Tafel 11

ZUGANG ZU EINEM FAIREN RECHTSSTAALICHEN ASYLVERFAHRTEN

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Nach erfolglosem Asylverfahren gelingt es mit ehrenamtlicher Unterstützung, dass Herr A., der während seines Asylverfahrens sehr gute Deutschkenntnisse erworben hat und gut integriert ist, wieder als Auszubildender im Rahmen der Fachkräftezuwanderung legal einreisen kann.

Auf dem Foto ist Herr A. gemeinsam mit einem Ehrenamtlichen vor der Deutschen Botschaft in Dakar zu sehen, wo er sein Visum zur Einreise als Fachkraft erhalten hat. Die Evangelische Landeskirche und die Diakonie unterstützen ehrenamtlich Engagierte fachlich und behördenunabhängig, damit bürokratische Hürden in schwierigen Einzelfällen überwunden werden können.

 

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Fachkräfte fehlen in Deutschland, freie Ausbildungsplätze gibt es gerade in den sog. Mangelberufen viele. Hier: Herr A. nach seiner Wiedereinreise bei der Ausbildung im Einsatz.

Infos zu legaler Zuwanderung nach Deutschland:

https://www.ekiba.de/flucht-migration/rechtliche-informationen/aufenthaltsrecht/   www.legal-migration.de

 

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Eine qualifizierte, behördenunabhängige Asylverfahrensberatung zu Beginn des Verfahrens ist ein zentraler Baustein für ein faires und rechtsstaatliches Asylverfahren und trägt dazu bei, dass Schutzbedarfe und Gefährdungen angemessen beurteilt und eingeschätzt werden. In Baden-Württemberg gibt es seit 2013 in allen Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes – finanziert durch das Land Baden-Württemberg – die unabhängige Verfahrens- und Sozialberatung in Trägerschaft der Liga der freien Wohlfahrtspflege. Im Ankunftszentrum in Heidelberg mit der Außenstelle in Schwetzingen, in den Erstaufnahmeeinrichtungen in Karlsruhe, in Mannheim, in Freiburg, in Ellwangen, Sigmaringen und Tübingen verantworten Caritas und Diakonie gemeinsam mit dem DRK, der AWO und dem Paritätischen (Freundeskreis Asyl Karlsruhe, Asylzentrum Tübingen) dieses qualitativ bundesweit vorbildliche Beratungsangebot.
[Foto: Caritas/Diakonie Karlsruhe ]       

 

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Irakische Familie endlich wieder vereint, hier an der Dreisam im Schwarzwald:

Nachdem die Eltern zunächst zu ihrem inzwischen 14-jährigen Sohn nachziehen konnten, musste der zehnjährige Bruder noch nachziehen. Leider ist in den gesetzlichen Regelungen des Familiennachzugs der Geschwisternachzug schwierig, so dass zuerst die Eltern und erst dann der kleine Bruder nachziehen durfte, der allein in einem Flüchtlingscamp in Dohuk im Nordirak zurückbleiben musste. Der Prozess war für die Familie extrem belastend und wurde von Sozialarbeitern der Diakonie intensiv begleitet.

„Familien gehören zusammen- für das Recht auf Familiennachzug“: Die Evangelische Landeskirche in Baden und das Diakonische Werk Baden arbeiten eng zusammen mit der Diakonie Deutschland. Gemeinsame, bundesweite Kampagnen sind wichtig, um für elementare Grundrechte zu sensibilisieren, wie das Recht auf Familiennachzug für Zugewanderte und Geflüchtete.     [Foto: M. I. M.]

 

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Menschen in der Türkei, die als Fachkräfte bzw. angehende Fachkräfte (hier als Pflegefachkräfte)  nach Deutschland zuwandern wollen, bereiten sich auf das Leben in Deutschland vor. Vorbereitet und erfolgreich nach Deutschland – ein Angebot der Diakonie-Landesverbände in Deutschland – berät und unterstützt in der Türkei, in Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Russland, Ukraine, Armenien, Georgien und in Äthiopien Zuwanderungsinteressierte bei der Vorbereitung einer legalen Migration nach Deutschland (Weitere Infos: legal-migration.de).      [Foto: Nevriye Kayis ]

 


Im Bündnis mit United4Rescue stellt die Stiftung Deutsches-Albert-Schweitzer-Zentrum eine Dokumentationsausstellung über die Seenotrettung und die Flüchtlings- und Migrationshilfe der Diakonie vor.

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